Am 25.11.2012 starteten wir endlich alle gemeinsam zum Fährten. Es war längst überfällig, auch das Fährtentraining wieder in den Fokus zu rücken. Leider überschlugen sich in diesem Hundesportjahr die Ereignisse, so dass es uns nicht möglich war, bisher einen passenden Termin zu finden.

Künftig werden wir bestrebt sein, regelmäßige Termine zu finden.

Wie sich bei diesem Training schnell herausstellte, haben wir im Fährtenbereich doch ungeahntes Nachwuchspotential an Hunden, die unbedingt im FH-Bereich gefördert werden sollten, da sie sich äußerst talentiert im Training zeigten.

Sehr positiv überrascht war Yvette von Almas Suchleistung. Heiko hatte sich vor einiger Zeit entschieden, mit Alma keinen Schutzdienst mehr zu machen und die Hündin in Zukunft nur in der Unterordnung an Prüfungen heranzuführen. 

Das wird sich ab heute ändern! Yvette war so begeistert, dass sie Heiko gern bis zum FH- Bereich fördern möchte, damit der HGSV Stade in den kommenden Jahren neue Hunde auf Qualifikationsveranstaltungen des RZV vorstellen kann.

Gleiches gilt für Aaron und Jana. Der Rüde hat im IPO-Sport alle Prüfungen erfolgreich gemeistert. Im Gegensatz zur IPO-Prüfung, können unsere Hunde bis ins hohe Alter fährten und werden erfahrungsgemäß dort altersunabhängig auch erfolgreich geführt.

Einige Hunde wurden auf Grund der letzten Prüfungsergebnisse besonders unter die Lupe genommen und mehrere  Ausbildungsfehler aufgedeckt.

Thorsten steigt nun endlich nach bestandener Begleithundeprüfung in den IPO-Sport ein und lernt in der Fährte "die ersten Schritte".

Alle Hunde wurden mit ihren gezeigten Leistungen in der Fährte von Yvette analysiert. Wie sehr man die Ausbildungswege am Suchverhalten erkennen kann, wurde uns bei Yvettes Erklärungen schnell deutlich gemacht.

Kein Detail blieb ihr verborgen.

Jeder bekam unzählige Denkanstöße zur Weiterarbeit mit seinem Hund.

Abschließend stellte Yvette fest, dass nur Fleiß bei der Fährtenarbeit nicht ausreichend ist.

Ohne gezieltes, planmäßiges Training, immer im Hinblick auf eine Prüfung und die unbedingte Berücksichtigung der Anlage und des Triebverhaltens eines jeden einzelnen Hundes, ist es nicht möglich, punktuell genau zu arbeiten und zu fördern.