Schutzdienst

Der Schutzdienst ist eine Königsdisziplin, bei der das Wesen des Hundes eine entscheidende Rolle spielt.

Der Schutzhundesport fördert die Wesensanlagen der Gebrauchshunderassen.

Bei diesen Arbeitsprüfungen werden weitgehend die natürlichen Veranlagungen eines Gebrauchshundes geprüft.

Das Gefühl physischer Stärke, Sicherheit, Unerschrockenheit und Geltungstrieb sowie eine gewisse Härte sind für einen Schutzhund von allergrößter Wichtigkeit.

Eine enge Bindung zum Hundeführer gepaart mit Unterordnungsbereitschaft und Führigkeit (Meutetrieb) sind nötig um einen Schutzhund in jeder Triebstimmung kontrollieren zu können.

Diese Art der Ausbildung ermöglicht eine Sichtung und Selektion für die Zucht von Gebrauchshunden.

Selbstbewußtsein, Nervenstärke und Ausgeglichenheit gepaart mit dem unabdingbaren Gehorsam werden in den Prüfungsstufen IPO 1-3 bewertet.

Die Übungen bestehen aus der Streife nach dem Scheintäter, Stellen und Verbellen, einem Fluchtversuch des Helfers, dem Rückentransport und aus Angriffen auf den Hund.

In einigen Übungsteilen erfährt der Hund sehr starke Belastungen, denen er standhalten muss. Trotz der hohen Reizsituationen muss der Hund sich immer wieder durch seinen Hundeführer in gehorsames Verhalten rufen lassen.

Die Schutzhundeausbildung und Überprüfung stellt hohe Anforderungen an das Triebverhalten, die Selbstsicherheit und Belastbarkeit eines Hundes.



Bildergalerie 1: Crassa vom Küstennebel

Bildergalerie 2: Bizz- Kitt vom Küstennebel

Bildergalerie 3: Usranus (Rani) von Metunaj

Bildergalerie 4 : Bomani vom Küstennebel

Bildergalerie 5 : Charlie vom Blütenmeer

Bildergalerie 6 : Vita vom Greifenring